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Jüdisches Museum, Franken in Fürth

Wettbewerb Franken Fürth Jüdisches Museum
Wettbewerb Franken Fürth Jüdisches Museum
Wettbewerb Franken Fürth Jüdisches Museum
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Wettbewerb Franken Fürth Jüdisches Museum

Ankauf

Ziel

Die Idee des Entwurfes ist es, den Anbau des Jüdischen Museums in der freien Nische des
historischen Stadtgrundrisses der Königsstrasse so zu platzieren, dass der Rhythmus des
Ensembles weitergeführt und die Signifikanz des Neubaus im Stadtraum erlebbar wird.

Konzept

Der Neubau steht für die starke Verwurzelung und die lange Tradition des Judentums in Franken. Stadtbildprägendes Baumaterial in Fürth ist der lokale Sandstein. Das Gebäude gleicht einem fränkischen Sandstein-Monolithen, mit einer markanten, sedimentschichtartigen Gliederung.

Symbolisch übernimmt das neue Gebäude-Museum die gleiche Aufgabe wie die Institution-Museum. Die deutlich sichtbaren „Sedimentschichten“ stehen hier für einen symbolischen Schnitt durch die Zeit. Es lässt sich die lange Geschichte des Judentums in Franken und deren Überlagerung mit an-deren Einflüssen ablesen und verdeutlichen.

Gleich einem Geo- oder Archäologen ist es die Aufgabe der Institution Museum einzelne Schichten frei zu legen, zu analysieren und zu interpretieren.

Im übertragenen Sinne wird also ein Stück der Geschichte Frankens in der Gestalt eines sedimentierten Steinblocks, sozusagen als „Bodenprobe“, gehoben und im Stadtbild verankert.

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